Γιώργος & Νίκος Στρατάκης – “ Λαΐνι „

Damit ich mich nicht zu weit von meinem Blognamen entferne, möchte ich heute eine kretische „Boygroup“ vorstellen. Diese Band gefällt mir, weil sie im musikalischen Sinne, traditionelles und modernes Kreta schön kombinieren und weil die Musiker gute Laune verbreiten. Der Lyra-Spieler (Georgios Stratakis) und der Lautenspieler (Nikos Stratakis) sind übrigens Brüder.

https://youtu.be/33dPnAbaR9E

 

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Dampfnudeln

Dampfnudeln gehören schon seit meiner Kindheit zu den Favoriten am Mittagstisch. Bei uns gab es meistens Kartoffelsuppe oder Bohnensuppe dazu. Meine Mutter entdeckte irgendwann das kleine Büchlein das ich hier vorstellen möchte, sie hat es für mich gekauft weil die Zubereitung genau so ist wie sie es macht. Wer keine Erfahrung mit Dampfnudeln hat, mit diesem Buch wird es gelingen. Das Format des Buches ist etwas unhandlich aber der Inhalt um so besser. Bei mir gibt es auch manchmal Vanillesoße anstatt der Suppe dazu. Ein gutes Rezept für die Soße ist ebenfalls im Buch.

 

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Da das Buch schon etwas älter ist, ist es nicht mehr so leicht zu finden. Ich habe es noch bei diesem Online-Shop gesehen (12,80€):

Dampfnudeln – Helga Rosemann

Ich bin kein Nazi!

Heute möchte ich meine Meinung zum derzeitigen Geschehen in unserem Land loswerden. Tägliche Berichte über Asylanten, Gutmenschen und Nazis überfluten die Medien. Bei meinen Facebookfreunden sind ein paar Leute dabei die immer wieder Berichte über Asylanten posten die unangenehm auffallen und Leute, die diese Vorhergehenden als Nazis beschimpfen.

Alles was da so gepostet wird stelle ich stets in Frage, manches wirkt übertrieben und zu dick aufgetragen, Mittel und Zweck solcher Nachrichten dient nach meiner Meinung nur dazu, das Volk aufzuhetzen, egal in welche Richtung.

Ich sehe das so: Wenn ich jemand besuche, derjenige möchte dass ich die Schuhe am Eingang ausziehe, dann mache ich das, es ist ja schliesslich sein Haus. Wenn in seinem Haus Rauchverbot herrscht dann Rauche ich dort nicht. Wenn ich die Schuhe nicht ausziehen will oder ohne Zigarette nicht klarkomme, dann besuche ich ihn nicht.

Wenn Menschen, aus welchem Land auch immer, nach Deutschland kommen, dann ist Deutschland unser Haus, wer ein Problem mit unseren Regeln hat sollte uns nicht besuchen geschweigedenn hier leben wollen. Ich habe keine Vorurteile, egal welche Religion oder Hautfarbe ein Mensch hat. Ich habe ein Problem wenn mir jemand vorschreiben will was ich zu glauben habe und meine/unsere Regeln mißachtet. Und letztendlich, wenn ich laut sage was ich nicht richtig finde, noch als Nazi bezeichnet werde.

Meine Eltern waren zu Kriegsende 1945 noch Kinder. Jetzt schreiben wir 2018, dazwischen liegen 73 Jahre und uns bezeichnet man immer noch als Nazis, sowas regt mich auf.

1921: Karl Großmann ermordet mindestens 20 Menschen in Berlin und verspeist sie. Großmann erhängt sich vor dem Ende der Hauptverhandlung 1921.

1924: Karl Denke ermordet in Münsterberg (heute Polen) mindestens 31 Menschen und isst seine Opfer dann oder verkauft das Fleisch. Denke erhängt sich 1924 in der Nacht seiner Verhaftung.

1925: Friedrich Haarmann (Schlächter von Hannover) beißt zwischen September 1918 und Juni 1924 24 jungen Männern die Kehle durch und zerstückelt die Leichen mit einem Beil. Haarmann wird im Dezember 1925 enthauptet.

1936: Adolf Seefeld missbraucht und ermordet zwischen 1933 und 1935 vor allem in Mecklenburg-Vorpommern 19 Jungen. Seefeld wird 1936 in Schwerin hingerichtet.

1938: Peter Kürten (Der Vampir von Düsseldorf) tötet 13 Menschen. Ihm wird auch Brandstiftung und Tierquälerei vorgeworfen. Kürten wird durch Enthauptung hingerichtet.

1943: Bruno Lüdke ermordet seit 1923 in der Umgebung von Berlin nach eigenen Angaben 84 Frauen. Lüdke wird 1943 verhaftet und ohne Prozess hingerichtet.

1950: Rudolf Pleil (Der Totmacher) erschlägt zwischen 1945 und 1947 mindestens neun Menschen in der Gegend um Braunschweig und wird im November 1950 zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt.

Quelle: Spiegel online

Was ist mit deren Nachfahren? Werden sie als Massenmörder bezeichnet?

ICH BIN KEIN NAZI!

Superkalifragilisticexpialigetisch

Mein Beitrag im Mitmachblog zum Thema: Superkalifragilistisch….

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Wenn ich die Überschrift lese, wird das Wort in meinem Kopf automatisch gesungen. Und singen kann ich ja sehr gut, im Kopf, meine ich. Beim Versuch die Melodie laut zu singen, geht sie auf dem Weg über die Zunge irgendwie verloren.

Meine Familie findet das lustig. Das spielt sich dann so ab:

Ich: „Wer weiß von wem dieses Lied ist, das habe ich heute im Radio gehört“.

Ich versuche es vorzusingen. Kurzes Schweigen. Irgendeiner (d.h. alle außer ich) sagt, meinst du dieses Lied, und singt es vor. Jaaa! Und es klingt ganz anders, also richtig, wie im Radio. Und das finden dann alle lustig, außer ich. Mein Argument: „Immerhin hast du erkannt welches Lied ich meine“, geht im Gelächter unter.

Da ist es wieder, mein Trauma  Nebel (des Grauens)

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Papier ist geduldig

Mein Beitrag im Mitmachblog zum Thema: Papier ist gedultig

MitmachBlog

Bei diesem Thema denke ich an meinen Deutschunterricht. Ich war immer eine Schülerin im mittleren Notenbereich. Aufsatzschreiben mochte ich nicht besonders, wenn das Thema allerdings gut war, gab ich mir Mühe. Irgendwann sollten wir eine Geschichte über einen Schulausflug mit Hinternissen schreiben. Ich fing in der Mitte, am Höhepunkt der Geschichte an, ging dann zurück zum Anfang und erzählte wie es zu diesem Moment kam und beendete den Aufsatz mit der Auflösung. Da ich in meiner Freizeit gerne laß (und immer noch lese), habe ich diese Idee natürlich nicht selbst erfunden. Ich hatte ein gutes Gefühl und rechnete mit einer guten Note.

5

Nach dem Austeilen der benoteten Blätter durfte man sich melden falls man der Meinung war, dass die Note ungerecht wäre. Toller Lehrer, denkt ihr jetzt? Ich meldete mich. Der Aufsatz wurde vorgelesen, die Klasse sollte abstimmen welche Note die Geschichte verdient hätte und sie einigten sich auf…

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Und noch ein Mustertuch…so gehts los

Ich habe jetzt die untere Reihe gestickt, anfängliche Schwierigkeiten habe ich ja in: Und noch ein Mustertuch  schon beschrieben. Zunächst habe ich tatsächlich versucht Bogen nach Bogen als Vorlage zu benutzen, das war nichts. Nun benutze ich den zusammengeklebten Riesenbogen, knicke ihn so zurecht das ich klarkomme. Der Rosenrand ist schon was besonderes und macht richtig Spaß zu sticken.

Küchenschätze

Dieses „Kunstwerk“ habe ich, wie man unschwer feststellen kann, 2011 fertig gestickt. Die Vorlage ist aus einer italienischen Stickzeitschrift, im Heft sind viele kitschige Ideen, aber ich finde der Kauf hat sich für dieses Bild allemal gelohnt. Im Original steht in der Mitte „Kitchen Treasures“. Da mir das nicht so gut gefallen hat, habe ich es abgeändert.

Freunde fürs Leben

Mein Beitrag im Mitmachblog zum Thema: Freunde.

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Im Laufe eines Lebens lernt man viele Menschen kennen. Manche kennt man immer nur flüchtig, ein kurzes „Hallo“ im Supermarkt und über das Wetter erzählt. Einige eine zeitlang richtig gut (hauptsächlich in meiner Zeit als Single) und dann sieht man sie nie wieder und ganz wenige bleiben bis zum Schluss.

Ich habe drei Freundinnen, jede habe in einem anderen Abschnitt meines Lebens kennengelernt. Klara (Goldene Freundschaft) kenne ich am längsten. Mit 19 kam noch K. dazu (Eine ganz kurze Kurzgeschichte) und U., sie lernte ich im Geburtvorbereitungskurs meiner Erstgeborenen kennen. Der Kurs fand ich extrem langweilig und unnötig, heute weiß ich, ich war nur da um U. kennenzulernen.

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Schöne Fassade

Mein Beitrag im Mitmachblog zum Thema „Nur Fassade“

MitmachBlog

Das Thema der Woche: „Nur Fassade“ wurde direkt von den TV-Klatschnachrichten bei unserem MitmachBlog abgeschaut. Jetzt wird andauernd darüber gewissenschaftelt, ob schöne Politiker mehr Chancen haben im Wahlkampf.

Generell haben schöne Menschen mehr Chancen im Leben. Ich denke um die erste Tür zu öffnen hilft eine „hübsche Fassade“ schon. Aber nur gut aussehen bringt halt auch nichts. Langfristig ist Können, Intelligenz, Sympathie und Charakter der entscheidende Punkt.

Beim Wahlkampf wird wohl eher der gewählt, dem man am meisten zutraut die eigenen Interessen durchzusetzen. Zur Zeit könnte man aber getrost den oder die Schönste wählen, die liegen sowieso alle im Winterschlaf, das ist so ähnlich wie bei dem Spruch: „Alle in einen Sack und draufhauen, es trifft immer den Richtigen“ .

Bildquelle: Pinterest

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Oh Tannenbaum

Ich kann mich nicht erinnern dass ich Weihnachten jemals ohne einen Tannenbaum gefeiert hätte.

In meiner Kindheit haben mein Bruder und ich den Baum geschmückt, damals war noch Lametta. Ich legte das Lametta einzeln und mit Stil (dachte ich früher jedenfalls) auf die Zweige, mein Bruder schmiss sie büschelweise drüber. Das Gesamtergebnis war wohl eher gewöhnungsbedürftig. Wir hatten noch Wachskerzen, elektrische Lichterketten waren der neuste Schrei, deshalb quälte mein Bruder meinen Vater solang, bis er den Geldbeutel rausholte und zustimmte. Seine Forderung war aber: „Eine Wachskerze muß drauf bleiben“. Mein Vater ist vor 36 Jahren gestorben, die Wachskerze ist immer noch fester Bestandteil meiner Baumschmückung.

Dann kam die Zeit meiner ersten Wohnung in der ich alleine lebte. Rote Kugeln, kleine Figuren und Strohsterne, so wird mein Baum immer geschmückt. In einem Jahr ließ ich mich von der Naturnahphase meiner Freundin anstecken und schmückte den Baum mit kleinen, roten Äpfeln, Mandarinen und Strohsternen. War eigentlich auch schön, ein bisschen fehlte mir der Glanz. Erst beim Abräumen bemerkte ich die heruntergefallene, verfaulte Mandarine und den Fleck auf dem Teppich. Öko ist halt nix für mich.

Mein „schönster“ Baum war ein echtes Schnäppchen. Beim schmücken rieselten schon Nadeln. Ich wohnte damals im dritten Stock und warf den Baum (nach schwedischer Art) kurz nach Silvester immer aus dem Fenster. Unten angekommen, ein Trauerspiel, ein Baum ohne Nadeln und ein grüner Berg daneben. Wohl am falschen Eck gespart.

Seit vielen Jahren schmücken nun meine Kinder den Baum (ohne Lametta). Immer mal wieder überlege ich, ob ich mir die Arbeit sparen soll und Weihnachten ohne Baum feiern, aber dann siegt doch die Tradition. Vielleicht wenn die Kinder mal eine eigene Familie haben, dann lass ich das, oder? Und wenn sie zu Besuch kommen? Vielleicht wären sie dann enttäuscht?

Egal ob mit oder ohne Baum, mit oder ohne Lametta, Öko oder Plastikschmuck, ich wünsche allen Lesern meiner Zeilen eine ruhige und schöne Weihnachten.