Was ich will. Was ich will?

Mein Beitrag im Mitmachblog zum Thema: Was ich will.

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Was will ich denn? Endlich! Genau die richtige Gelegenheit meine Wunschliste auszurollen und loszulegen. Vielleicht meiner Familie und meinen Freunden noch ein Link dieses Artikels schicken? Sicher ist sicher!

Wo hab ich denn?….Wo ist sie denn? 

Nein, ich habe keine Liste. Genau genommen bin ich so zufrieden wie es jetzt ist. Wenn ich mir Dinge wünsche die ich mir nicht leisten kann, dann träume ich kurz, wie wäre es wenn….dann raus aus dem Kop Kleinere finanzielle Wünsche gehen immer mal wieder.

Irgendwo habe ich diesen Spruch gelesen:

Je älter wir werden, desto kleiner werden unsere Wunschzettel, denn die Dinge, die wir uns wirklich wünschen kann man nicht kaufen.

Diese Aussage trifft es genau auf den Punkt, gut, ich bin jetzt noch nicht „älter“, genau genommen noch blutjung, also erst zarte 55. Aber ich kann hier mit den „Älteren“ gedanklich gut mithalten und deshalb bin ich so zufrieden wie es jetzt…

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Kreuzstich – Mein aktuelles Projekt – Die Vollendung

Es ist fertig, und gerahmt, und hat einen schönen Platz im Flur auf adäquater Tapete gefunden. Der Platz für das Alphabet hat tatsächlich gereicht (siehe Kreuzstich-Mein aktuelles Projekt). Mein Name und das Jahr in dem ich es fertig gestickt habe ist auch drin, habt ihr ihn gefunden?

Versicherungen! Wer betrügt wen?

Die Versicherungen beklagen sich immer über die Kunden, welche Schaden angeben der nicht wirklich verursacht wurde. Selbst haben sie ja eine reine Weste, oder?

Da mein Mann sich für sein „Exot“, so nennt der jetzige Versicherungsmakler das Auto, eine neue Versicherung sucht, habe ich mich auch mit dem Thema auseinander gesetzt bzw. immer nachgefragt was denn mein Auto kosten würde.

Ich fahre seit 1981, mit Ausnahme eines leichten Auffahrunfalls in jungen Jahren, unfallfrei. Der Unfall war 1984, ergo 32 unfallfreie Jahre. SF 26 steht in meinen Rechnungen. Da ich schon von Anbeginn immer bei dem selben Versicherungsunternehmen bin, hat mich das auch weiters nicht interessiert.

Was ich jetzt weiß, die SF die in den Rechnungen stehen sind nie richtig, jede Versicherung sagt bei Nachfrage: „Im Hintergrund wird anders gerechnet.“ Dies ist natürlich verwirrend wenn man bei anderen Anbietern deren Preis wissen will. Betrug.

Wenn man sich Rabattschutz gönnt, und der kostet ganz schön extra, wird beim Wechsel die SF so weitergegeben als wäre nie ein Rabattschutz da gewesen. Das sagt aber keine Versicherung wenn man nachfragt was ein Rabattschutz ist. Betrug.

Der „Exot“ ist übrigens ein amerikanischer Pick up, Dodge Ram. Vor 20 Jahren war er in Deutschland vielleicht noch selten zu sehen, aber mittlerweile müsste auch unser „Ex“-Versicherungsmakler gesehen haben, dass es solche Autos in echt gibt. Da er als LKW in den Papieren eingetragen ist, war das versichern auch nicht einfach. Ich hoffe wir haben jetzt das richtige Unternehmen gefunden.

Zwei Jahre später

Mein Bruder ist vor zwei Jahren gestorben. Manchmal fühlt es sich so an als wäre er noch da und ich könnte ihm einfach mal eine WhatsApp-Nachricht schicken. Kürzlich habe ich mich mit der Schwester meines Mannes unterhalten, sie hat ihn auf ihrem Handy immer noch unter Kontakte stehen, ich auch, und ich weiß nicht warum ich das nicht löschen will. Es scheint so, als würde man ihn mit einem Klick auf Löschen auch vergessen wollen.

Sonntags kam er meistens zu Besuch. Manchmal warte ich auf ein klingeln an der Haustür und im selben Moment wird mir gleich wieder bewusst, dass er nie mehr an der Tür klingeln wird, das sind die Momente bei denen sich das Herz so schwer anfühlt.

Ab und zu höre ich sein Lachen im Traum, er war ein fröhlicher Mensch und sein Lachen war unverkennbar, solche Träume sind traurig aber auch irgendwie tröstlich.

Da ich kein gläubiger Mensch bin, glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod und auch nicht, dass mein Bruder mich von oben hört. Trotzdem, ich hätte ihm noch viel zu sagen, Dinge die sich nach seinem Tod ereigneten, und über Menschen, die sich Freunde nannten, dessen wahres Gesicht zum Vorschein kam.

Sein Leben war mit vielen Ereignissen gepflastert aber leider zu kurz, ich bin froh dass ich ein Teil davon war.

 

Rosen sind rot

Mein Beitrag im Mitmachblog zum Thema: Rosen sind rot

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„Du wolle Rose kaufen“

Kürzlich wurde mir in einem Restaurant mal wieder ein Strauss roter Rosen mit der oben genannten Frage unter die Nase gehalten.

Ich lehne dann immer freundlich und dankend ab (ich hoffe dass es auch so rüber kommt, freundlich). Irgendwie ist es lästig aber es ist auch peinlich wenn eine Freundin von mir dabei ist, die jedesmal einen dummen Spruch loslässt und dies selbst auch noch wahnsinnig lustig findet, so lustig, dass ihr meine vorausgeschickten Einwände egal sind.

Ob sich das Geschäft überhaupt lohnt?

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Gedanken

Με των πολλών τη λογική

δεν συμφωνώ καθόλου

βγαίνω απ’ τη στράτα του Θεού

και μπαίνω στου διαόλου.

 

Der Logik der meisten Menschen

stimme ich nicht zu

denn dann verlasse ich den Weg Gottes

und wechsle zum Weg des Teufels

 

*****

 

Ρωμάνου*, Εμπρήσκους* και Χριστού*

και βρύση του Βαρσάμου*

νερό κατάκρυο δωστε μου

να σβήσω τη φωθιά μου.

 

*Πηγές στα Ανωγειανά όρη

 

Gibt mir aus den Quellen von Romanu*, Embriskus*, Christu* und Varsamu*

eiskaltes Wasser

um das große Feuer in mir zu löschen.

 

*Quellen der Berge um Angola auf Kreta

 

 

Στίχοι: Μήτσος Σταυρακάκης/  Text: Mitsos Stavrakakis

Μουσική: Γιώργος Ξυλούρης/ Musik: Giorgios Xyluris

1η ερμηνεία: Ψαραντώνης/ Gesungen von: Antonis Xyluris (Bild oben)

 

Übermütter und/oder -väter

Diesen Artikel widme ich meiner Cousine Petra, sie wünscht sich schon lange einen Bericht über diese besonderen Eltern, Helikopter-Eltern, so nennt Petra sie.

Ich habe zwei Kinder und beide machen Sport. Da ich selbst schon immer Sport mache, war mir das bei den Kindern auch wichtig. Leistungssport war nie ein Thema. Spaß und Regelmäßigkeit sollen im Vordergrund stehen. Leistungssport muss ein Kind selbst wollen, nur dann hätte ich meine Kinder darin unterstützt. Meine Tochter hat viele Jahre Ballett gemacht, da war alles gut, danach kam der Klassiker: Eiskunstlauf. Was da abging war genau so wie man es sich vorstellt. Die Eltern standen am Rand und gaben Anweisungen, mein Mann nannte sie gerne die Co-Trainer. Ich denke einige Kinder sollten den Traum ihrer Eltern verwirklichen, da frag ich mich aber, warum haben sie nicht selbst so ein hartes Training durchgezogen. Ich kann mich an ein Mädchen erinnern das ungefähr 6 Jahre alt war, sie fiel zum Ende des Trainings hin und lief heulend zu ihrem Vater, ihre Trainingsstunde ging nur noch ca. 10 Minuten, anstatt sie einfach mal in den Arm zu nehmen schickte der Trottel sie nochmal aufs Eis: „Auf, mach wenigstens noch eine Pirouette“. Nach einer kurzen Pause hatte sie noch eine weitere Trainingsstunde. Die Kleine tat mir leid. Ich würde mich nicht wundern wenn sie im Teenageralter kein Fuß mehr aufs Eis setzen würde. Durch das Verhalten der Eltern wird unter den Mädchen meist ein ungesundes Konkurrenzdenken freigesetzt. Meine Tochter ging später zum Synchroneiskunstlauf, da die Mädchen als Team auftreten, fühlte sie sich dort viel wohler.

Mein Sohn spielt Tennis, auch so eine Liga für sich. Den Sport selbst finde ich gut, ich bin auch bei Spielen gern dabei und schau zu. Aber auch hier Co-Trainer ohne Ende. Hier sind aber auch manche Kinder daneben, wenn sie am verlieren sind, wird geflucht oder es fliegen Schläger durch die Gegend. Hier sind dann die Helikopter am kreisen und versuchen die Diva oder den kleinen Pascha wieder runter zu bringen. Am peinlichsten ist aber, wenn der Gegner ein Fehler macht und die Eltern Applaus fürs eigene Kind geben. Klar, ich freue mich auch wenn meine Kinder gewinnen oder Pokale bekommen, aber das stand nie im Vordergrund. Was man richtig oder falsch macht weiß man als Elternteil nie, eventuell muss ich mir später anhören: „Wenn du mich damals gedrillt hättest…“ Dennoch, ich nehme mir die Leistungssportler, die mittlerweile eigene Kinder haben, zum Vorbild. Deren Kinder werden selten zur Hochform getrieben, die meisten sagen: „Meine Kinder sollen ihre Kindheit genießen“, ich denke das sagt viel aus.